Dresden - 03.03.2010 - mit Otto Kuhnle, Sellarie, Georg Koeniger und Vicki Vomit

Dresden - 03.03.2010 - mit Otto Kuhnle, Sellarie, Georg Koeniger und Vicki Vomit


Wer?
mit Otto Kuhnle, Sellarie, Georg Koeniger und Vicki Vomit
Wann?
Mittwoch, 3. März 2010
20:00 Uhr
Wo?
Rähnitzgasse 10
01097 Dresden
Weitere Infos


Otto Kuhnle


Otto Kuhnle, Verfasser des Buches "Ich der Witz" und zahlreicher anonymer Kontaktanzeigen, begann seine
Karriere klassisch mit Balletunterricht. Nicht zuletzt seine
Tätigkeit als singendes und steptanzendes Telegramm
(Abteilung Hiobsbotschaften) machten ihn zu dem, was er
heute ist. Weitere Schritte ins gesellschaftliche Abseits
waren unter anderem Filme mit Wim Wenders, die Arbeit
mit der Gruppe Trio Blamage, sowie die Fernsehserie
"Comedy Factory".

In seinem Programm lotet er die Untiefen der deutschen
Unterhaltung und seines schlechten Geschmackes aus, so
tanzt und singt er, spielt mehrere Instrumente und sieht
trotz oder gerade wegen seines hohen Alters verdammt
gut aus. Obwohl er einige ernst gemeinte Anträge
schwerreicher Witwen vorliegen hatte, entschloß er sich
seinen Blödsinn wieder dem Publikum zu präsentieren.
Wegen seiner legendären Blumendressur bleibt dem
staunenden Zuschauer nur noch übrig zu sagen "Herr
Kuhnle macht's mit Blumen"!







Otto Kuhnle







Sellarie


Wieso kommt der Buddhismus eigentlich aus Franken? Weshalb haben goldene Delphine auf gelben Schneidezähnen keine Gefühle? Warum bemalt der Künstler-Dieter ausgerechnet Gullideckel? Und kennt hier eigentlich jemand die Margit? Kein Wissensmagazin könnte interessanter, wissenschaftlich fundierter und informativer sein, als ein Abend mit dem Duo Sellarie. Mia Pittroff (Stimme) und David Saam (Akkordeon und Stimme) stellen Fragen, die vielleicht nicht nötig sind. Aber lustig. In ihrem eigens erfundenem Genre, dem fränkischen Chanson, bekommt der Leberkäse genauso sein Fett weg wie Milchkaffee trinkende Schilehrer. Das ist doch Wahnsinn? Nein – das ist Sellarie.





Sellarie






Georg Koeniger


Georg Koeniger war schon immer ein Mann der Tat. Als er nach langem Warten endlich geboren wurde, erblickte er sofort das licht der welt. Unverzüglich machte er sich daran, aufzuwachsen.
Zum ersten Mal aufhorchen ließ er als Ministrant im heimatlichen Münster (Preußen), als er den Gong zur Wandlung immer so laut schlug. Zur Buße schickte man ihn nach Würzburg und er musste bei TBC mitspielen, dem fränkischen Kult-Kabarett.
Dennoch hat er seine Heimat, das Münsterland, nie vergessen. So beschäftigt sich Georg Koeniger in seinem Soloprogramm auch mit der Geschichte der preussischen Ureinwohner, die vom Bayrischen König als Sklaven genommen wurden, um auf den Bierwollfeldern zu arbeiten, er berichtet von der Erstbesteigung des Mount Darup, dem höchsten Berg des Münsterlandes (125 Höhenmeter), und streitet sich mit seiner mutter, die “Junge komm bald wieder” ins telefon ruft. Und zwischendurch trommelt er auf seinem imaginären Schlagzeug, daß es eine Art hat. 2009 hat er damit den Kabarettpreis Wertheimer Affe gewonnen.









Georg Koeniger


















Otto Kuhnle










Georg Koeniger




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